Aloe Vera

Vorwort

Ich bin zur Aloe infolge meiner Diabetes Typ II gekommen. Da mein weiterer Gesundheitszustand in Bezug auf Blutfettwerte und Blutdruck auch nicht zum Besten stand und ich im Laufe des Tages so einiges an Tabletten einnehmen musste, habe ich mich nach Alternativen umgesehen. Dabei bin ich auf die Aloe Vera gestoßen. Nachdem ich das Trinkgel über einen längeren Zeitraum eingenommen habe, verbesserten sich alle meine Vitalwerte nach und nach, so dass ich mit wesentlich weniger Arzeimittel auskommen kann. Nach dieser Erfahrung beschloss ich anfangs, die Produkte durch die Kundenkarte meines Zulieferers preiswerter zu beziehen und habe das dann auch auf den Verkauf ausgeweitet, da ich nur Produkte verkaufen kann, von denen ich selbst überzeugt bin.

Zuordnung

Aloe Vera - Im Internet findet man viele Meinungen und Statements über die Pflanze, deren Wirkung, Verarbeitung und auch der Vermarktung.
Die Pflanze gehört zu den Liliengewächsen, wie die Zwiebel oder der Knoblauch und ist somit ein Gemüse. Es gibt etwa 300 vorkommende Arten, von denen sind allerdings nur drei für uns wirklich interessant.
Die Aloe Vera - oder auch Barbadensis Miller - ist die für den Menschen wichtigste Gattung, da sie aufgrund ihrer Inhaltsstoffe und ihres möglichen Ertrages aufgrund der großen, fleischigen Blätter wirschaftlich sinnvoll nutzbar ist.

Aloe Geschichte

Schon die alten Ägypter kannten die Wirkung der Pflanze und nutzten sie zur Heilung, für Parfüms, Räucherwerk und Kosmetik.
Die Pflanze hat eine außergewöhnliche Eigenschaft: Sie schützt sich selbst vor dem Austrocknen. Eine Aloe kann so einige Monate ohne Regen auskommen. Sie speichert das Wasser in ihren fleischigen Blättern, verschließt die Poren und verhindert so die Austrocknung. Diese Wasserspeicherkapazität verleiht auch unserer Haut ein Feuchtigkeitsdepot.
Von der äußeren Wundheilung bis zu inneren Anwendung, die Aloe ist bei vielen Krankheitsbildern wirksam. Allerdings dürfen Aloe Vera Produkte in Bezug auf ihre heilenden Eigenschaften nicht beworben werden, da dies das deutsche Arzneimittelgesetz verbietet.

Wer sich nun allerdings die Mühe macht sich eingehender mit der Geschichte der Aloe Vera zu befassen, wird schnell festzustellen, daß diese Pflanze hinter ihrem kaktusähnlichen Aussehen Heilkräfte von ungewöhnlicher Vielfalt und Wirksamkeit verbirgt. Die Aloe wird und wurde von Naturheilern nicht nur äußerlich angewandt, auch innerlich übt sie eine heilende Wirkung auf den gesamten menschlichen Organismus aus. Das aus den Blättern gewonnene Gel ist reich an lebensspendenden Stoffen wie Vitaminen, Mineralsalzen, Aminosäuren, Enzymen und auch verdauungsfördernden Fermenten. Die Bestandteile der Aloe Vera werden schon seit geraumer Zeit wissenschaftlich erforscht und soweit man das sagen kann auch größtenteils bekannt. Problematisch wird das aber, da es wohl das Zusammenspiel, die Synergienen der ~ 400 verschiedenen Inhaltsstoffe sind, welche die Wirkung ausmachen.

Aloe Vermarktung

In vielen Foren liest man von MLM im Zusammenhang mit dem Vertrieb der Aloe-Produkte. Das System wird da verteufelt. Ich kann die Argumente nicht nachvollziehen. Es kann doch eigentlich niemanden interessieren, was die Upline verdient, solange man mit dem einverstanden ist, was man selbst erwirtschaftet. Zudem ist das System mehr als fair:
Wer viel arbeitet, verdient viel, wer wenig tut, bekommt wenig.

Es liegt also in der Hand jedes Einzelnen, was man als Ertrag seiner Arbeit erhält.
Geld verdienen mit Aloe Vera

Aloe Verarbeitung

Essentiell wichtig ist die Ernte und Verarbeitung der Pflanze. Falsche Vorgehensweise schon zu diesem Zeitpunkt macht die Pflanze zu einem reinen Placeboprodukt ohne wirklichen Nutzen. Deshalb soll man sich vor dem Kauf genau informieren, wie die Pflanze verarbeitet wird. Da nach ca 24h nach der Ernte die Aloe-Wirkstoffe ihre Wirksamkeit verlieren, müssen diese stabilisiert werden. Aus diesem Grund kann es auch kein Extrakt des Aloe-Gels mit 100% Aloe-Inhalt geben.
Verarbeitung der Aloe

Die Mär über die Unwirksamkeit

Die in vielen ärztlichen Schriften genannte Vorstellung der Aloe ist überholt und zudem vollkommen falsch im Kontext zur Heilwirkung. In diesen Berichten wird Aloe vera mit der Aloe-Droge, einem Arneimittel gleichgesetzt, welches aus dem Saft aus der Aloe-Blattschale gewonnen wird und als effektiv wirksames Abführmittel bekannt ist. Diese Aloe-Droge ist rezeptpflichtig und somit nicht frei auf dem Markt erhältlich. Gels, Säfte und Ganzblatt-Extrakte, sind als Nahrungsergänzungsmittel gekennzeichnet und daher frei verkäuflich. Sie dürfen keine merklichen Anteile dieser abführenden Substanzen enthalten und zeigen somit auch keine abführende Wirkung in dem beschriebenen Umfang. Durch den Herstellungsprozeß dieser "Droge" und die verwendeten Bestandteile stimmt es, dass das angesprochene Mittel nicht die der Pflanze zugesprochenen Heilkräfte verfügt.

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